Was genau ist eigentlich vostel.de?

vostel.de ist eine Freiwilligenplattform und Vermittler zwischen gemeinnützige Organisationen und Freiwilligen.

Hierfür stellen Non-Profit Organisationen Projekte (Freiwilligengesuche) auf vostel.de ein. Diese werden von unserem Team sorgfältig geprüft und dann – soweit sie allen unseren Kriterien entsprechen – veröffentlicht. Interessierte Freiwillige können sich auf der Plattform über alle Projekte informieren und entweder direkt für einen Einsatz anmelden oder mit den Organisationen selbstständig in Kontakt treten. Die Nutzung der Plattform ist selbstverständlich kostenfrei!

vostel.de gibt es derzeit in München und Berlin. Insgesamt sind auf der Plattform über 200 gemeinnützige Organisationen sowie knapp 5500 Freiwillige registriert.

Ich möchte mich mit vostel engagieren – wie funktioniert’s?

Egal ob du schon weißt, für welchen Zweck du dich engagieren möchtest, oder ob noch auf der Suche nach dem richtigen Einsatzort für dich bist – auf vostel.de findest du soziale, ökologische und kulturelle Projekte, die auf der Suche nach Freiwilligen sind.

Mit unseren Filteroptionen kannst du gezielt nach bestimmten Themen, Zielgruppen, aber auch bestimmten Stadtteilen und Projekten, die deinen Deutschkenntnissen und deinem Zeitplan entsprechen, suchen.

Du solltest dir frühzeitig Gedanken darum machen, wie viel Zeit du für dein Engagement investieren kannst. Es gibt Projekte, denen du auch mit einem einmaligen Einsatz hilfst. Bei anderen ist ein regelmäßiges und langfristiges Engagement wichtig. Besonders beim Engagement in Organisationen, deren Projekte einen vertrauensvollen Kontakt mit Menschen voraussetzen (z.B. in der Zusammenarbeit mit Kindern), solltest du einen einmaligen Freiwilligeneinsatz von Vornherein ausschließen. (siehe auch „Überlege, ob du langfristig helfen möchtest“)

Welche Voraussetzungen muss ich als Freiwillige*r mitbringen?

Zunächst einmal und generell solltest du Lust haben, dich entsprechend deiner Vorlieben und Kompetenzen zu engagieren, dich auf andere Lebenswelten einzulassen und auch immer wieder neues hinzuzulernen. Nicht zu unterschätzen ist natürlich auch eine hohe (intrinsische) Motivation  – denn nicht immer kann man mit einem Danke für sein Engagement rechnen (siehe auch „Sei mutig und versuche Dinge zu verändern!“).

Die konkreten Voraussetzungen für deine Mithilfe in einem Projekt findest du in der Projektbeschreibung. Viele der auf vostel.de gelisteten Projekte setzen keine oder nur wenige Vorkenntnisse oder bestimmte Erfahrungen voraus. Andere, vor allem diese, die auf eine enge Zusammenarbeit mit Menschen abzielen, benötigen jedoch häufiger zielgruppenspezifische Vorkenntnisse. Bitte lies dir die benötigten Voraussetzungen daher bitte immer gründlich durch und schätze selbst ein, ob du sie erfüllst (v.a. zeitliche Verfügbarkeit und Deutschkenntnisse). Zusätzlich solltest du auch im Vorfeld überlegen, ob du für deine Tätigkeit ausreichend emotional gerüstet bist (siehe auch „Was muss ich bei bestimmten Projekten beachten und was kann ich erwarten bzw. nicht erwarten?“)

Bei einigen Projekten musst du dich im Vorfeld um ein Gesundheits- oder um ein polizeiliches Führungszeugnis kümmern. Dies betrifft v.a. Projekte mit Lebensmitteln bzw. mit Kindern und Jugendlichen. Wie du diese Zertifikate erhältst, erfährst du in unseren FAQ (unter dem Punkt Führungs- und Gesundheitszeugnis).

Wie engagiere ich mich wirkungsvoll?

Die „Wirkung“ deines Engagements mag manchmal klein erscheinen, du kannst dir aber sicher sein: Deine Arbeit wird gebraucht und der Wert deines Einsatzes geht häufig weit über die bloße Erfüllung von Aufgaben hinaus. Damit die Zeit und Mühe, die du als Volunteer investierst, ihre volle Wirkung entfalten können, gibt es jedoch einige grundsätzliche Dinge zu beachten:

Sei verlässlich!
Auch wenn deine Arbeit unentgeltlich ist, ist es wichtig, dass du dich an Absprachen hältst. Freiwilligenarbeit braucht viel Eigenmotivation, die morgens beim Aufstehen manchmal kleiner ist, als am Abend zuvor. Mach dir bitte bewusst, dass die Mitarbeiter*innen der Organisation auf dich zählen und vielleicht extra etwas für dich vorbereitet haben. Sagst du deinen Einsatz kurzfristig ab, haben sie diese Arbeit umsonst gemacht – und natürlich fehlen deine helfenden Hände.

Überlege dir, ob du langfristig helfen möchtest!
Abgesehen von der Tatsache, dass dir deine Arbeit mehr Spaß machen wird, wenn du die Abläufe vor Ort und deine Kolleg*innen kennst, ist die positive Wirkung deiner Freiwilligenarbeit höher, wenn du langfristig hilfst. Für die Organisation ist es ein großer Mehrwert, wenn sie dich kennen, dir vertrauen und nicht jede Aufgabe von neuem erklären müssen. Darüber hinaus macht es vor allem bei der Arbeit mit Menschen einen großen Unterschied, ob du nur „mal kurz vorbeischaust“, oder ob sie langfristig mit dir rechnen können. Deshalb: Wenn du tatsächlich etwas bewirken willst, versuche dich möglichst regelmäßig zu engagieren.

Sei entspannt und lass dich nicht entmutigen!
Manchmal werden die Erwartungen, die Freiwillige an sich oder an ein Projekt stellen, nicht erfüllt. Vielleicht sind deine Aufgaben anders als erwartet oder du hast das Gefühl, nicht effizient genug arbeiten zu können. Das kann verschiedene Gründe haben und als Langzeit-Freiwillige*r kannst du sicher vieles davon ändern (siehe auch „Sei mutig und versuche Dinge zu verändern!“). Vor allem in der Anfangszeit raten wir dir aber: Sei entspannt, lass dich auf unerwartete Situationen ein und versuche dort zu helfen, wo deine Hilfe gerade gebraucht wird.
Dazu gehört auch, dass du nicht enttäuscht sein solltest, wenn von den Mitarbeitenden im Projekt am Ende eines Tages nicht jedes Mal ein „Danke“ kommt. Das bedeutet aber nicht, dass sie deine Arbeit nicht wertschätzen! Manchmal wird diese Geste bei der Masse an Aufgaben und den vielen anderen Dingen, um die sie sich kümmern müssen, schlicht vergessen.

Sei mutig und versuche Dinge zu verändern!
Es kann passieren, dass du als Freiwillige*r das Gefühl bekommst, dass deine Arbeit (oder ein Aspekt deiner Arbeit) nicht der beste Weg ist, um zu helfen. Dies ist häufig der Fall, wenn man eine Aufgabe immer und immer wieder macht und sich dabei am eigentlichen Problem nichts ändert. Das ist frustrierend und wird dich vielleicht davon abhalten dich langfristig zu engagieren. Aber: Vielleicht hast du eine Idee, wie man ein Problem nachhaltig lösen kann, anstatt nur an seiner Oberfläche zu kratzen? Dann sei mutig und teile deine Idee mit deinem Einsatzort! Oder vielleicht startest du einfach selbst ein soziales Projekt, um das Problem, auf das du aufmerksam geworden bist, zu verändern?

Was muss ich bei bestimmten Projekten & Zielgruppen beachten und was kann ich erwarten bzw. nicht erwarten?

Jedes Projekt und jede Zielgruppe hat in der Regel eigene oder besondere Anforderungen. Um euch einen Überblick über diese zu geben, haben wir gemeinsam mit den Expert*innen der Organisationen, die mit uns zusammenarbeiten, einige zielgruppenspezifische Hinweise zusammengefasst.


PROJEKTE MIT KINDERN UND JUGENDLICHEN

Allgemeines
Kinder brauchen in besonderem Maße Zeit, um sich an Menschen zu gewöhnen und Vertrauen zu ihnen aufzubauen. Für die Freiwilligenarbeit mit Kindern ist es deshalb besonders wichtig, dass du dich langfristig engagierst. Außerdem erfordert die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen Offenheit, Flexibilität und die Bereitschaft sich auf die Kinder und ihre Bedürfnisse einzulassen. Dazu Daliah Düring, Mitarbeiterin in unserer Partner-Organisation gelbe Villa: „Wenn du den Kindern auf Augenhöhe begegnest und sie mit ihren Wünschen und Gedanken ernst nimmt, zugleich aber auch klar und konsequent bist, kannst du ihnen viel für ihr Selbstbewusstsein und für ihre weitere Entwicklung mitgeben. Und auch als Erwachsener ist es bereichernd, von den Kindern zu lernen und sich selbst weiterzuentwickeln.“

Formelles
Bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen brauchst du fast immer ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis. Keine Sorge, das ist schnell besorgt und kostet dich nichts, wenn du ehrenamtlich arbeitest. Gerne unterstützen wir dich bei der Beantragung. Alle Infos dazu findest du in unseren FAQ (unter dem Punkt Führungs- und Gesundheitszeugnis).

Sonstiges
Sei dir bitte bewusst, dass du in manchen Projekten für aber nicht mit Kindern arbeitest. Es kann z.B. passieren, dass du auf einem Abenteuerspielplatz oder in einer Kinder- und Jugendtreff hilfst, dabei aber kaum oder gar nicht mit Kindern in Berührung kommst. Das kann z.B. daran liegen, dass die Anwesenheit von vielen Erwachsenen die Kinder beim Spielen eher stören würde. Sei also nicht enttäuscht, wenn du nicht immer in direktem Kontakt mit Kindern kommst.


PROJEKTE MIT SENIOR*INNEN

Allgemeines

Möchtest du dich für Senior*innen engagieren, solltest du dich – so Cathrin Redlin, Leitung Sozialer Dienst im Caritas Seniorenheim St. Josefsheim – darauf einstellen, „dass man hochbetagten Menschen mit ganz unterschiedlichen und individuellen Lebensläufen begegnet. Einige von ihnen haben schlimme Erfahrungen gemacht (Krieg, Hunger, Tod von Kindern und Ehepartnern,…). Es ist wichtig, dass man ihnen offen und empathisch begegnet. Das man ihnen Zeit schenkt und ihnen zuhört, oder manchmal einfach nur da ist und vielleicht auch mit ihnen trauert.“

Die meisten Bewohner*innen in Pflegeheimen, so Cathrin Redlin, „sind hochbetagt und leiden auch häufig an verschiedenen Erkrankungen. Manchen geht es zum Teil schon sehr schlecht, sie sind bettlägerig und teilweise kaum ansprechbar. Hier ist es wichtig zu schauen, welche Signale der Mensch sendet. Möchte er etwas vorgelesen bekommen? Wie sind die Gesichtszüge, wirkt er entspannt oder angespannt, mag er sanfte Berührungen z.B. der Hände? Wenn man sich unsicher ist, kann man immer jemanden vom Pflege- und Betreuungspersonal ansprechen. Das ist sehr wichtig- wenn man sich unsicher fühlt. Die meisten Bewohner/innen freuen sich über Ansprache und Aktivitäten (z.B. Spaziergänge, dafür ist im Pflege- und Betreuungsalltag meist wenig Zeit übrig). Hier kann man selber kreativ werden und den Bewohner*innen je nach Interessenlage  auch verschiedene Angebote machen.“

Formelles
Bei der Arbeit mit Senior*innen gibt es keine formellen Anforderungen.


PROJEKTE MIT KÖRPERLICH, GEISTIG UND/ODER PSYCHISCH BEEINTRÄCHTIGTEN MENSCHEN

Allgemeines
Die Arbeit mit beeinträchtigen Menschen braucht Einfühlungsvermögen und einen sehr achtsamen Umgang mit ihnen und mit dir selbst. Menschen mit geistigen Behinderungen und/oder psychischen Beeinträchtigungen reagieren nicht immer so, wie du es erwarten würdest und von anderen Gesprächspartner*innen gewohnt bist. Außerdem können einem ihre Lebensgeschichten nahe gehen. Nicole Katschewitz, Freiwilligenkoordinatorin in der Pflegeeinrichtung House of Life, rät freiwilligen Helfenden deshalb: „Sei ehrlich zu dir selbst und achte auf dein eigenes Empfinden bezüglich Nähe und Distanz. Wenn du Abstand brauchst, dann halte diesen ein. Wenn es für dich und dein Gegenüber in Ordnung ist, kannst du jemanden aber auch in den Arm nehmen.“ Grundsätzlich soll die Arbeit Spaß machen und dir und den Menschen, mit denen du arbeitest, gut tun! Wenn dich eine Situation emotional oder physisch überfordert, wende dich bitte sofort an die Projektverantwortlichen und hole dir Rat.

Formelles 

Bei einer kurzfristigen Freiwilligentätigkeit gibt es keine formellen Anforderungen. Übernimmst du eine dauerhafte Ehrenamtliche Tätigkeit, muss ein erweitertes Führungszeugnis beantragt werden (alle Infos dazu findest du in unseren FAQ unter dem Punkt Führungs- und Gesundheitszeugnis).


PROJEKTE MIT GEFLÜCHTETEN

Allgemeines
Die Arbeit mit Geflüchteten setzt – wie jede Arbeit mit Menschen – Offenheit und Verbindlichkeit voraus. Es gibt Projekte, etwa im Bereich Mentoring, in denen eine Vertrauensbasis zwischen den Freiwilligen und den Geflüchteten wichtig ist. Da dieses Vertrauen erst mit der Zeit entsteht, solltest du grundsätzlich Lust haben, ein längerfristiges Engagement zu übernehmen. In anderen Projekten und Aktionen, z.B. beim Sortieren in der Kleiderkammer, kannst du dich auch kurzfristig einbringen – hier wirst du dafür aber weniger in direkten Kontakt mit geflüchteten Menschen kommen. Außerdem empfehlen wir dir, dich über die Situation, in der sich die Menschen befinden, zu informieren und deine eigene Stellung als Helfer*in zu reflektieren.

Das IQ Netzwerk Baden-Württemberg hat ein sehr hilfreiches Video gemacht, in dem die Ursachen für Enttäuschungen und Irritationen in der Arbeit mit Geflüchteten beschrieben werden. Ihr Resumé: Ein Kontakt auf Augenhöhe zwischen Helfenden und Geflüchteten ist kaum möglich. Um aber wenigstens einen „gemeinsamen Boden“ zu schaffen, müssen Helfende die Individualität geflüchteter Menschen und ihr Recht auf Selbstbestimmung anerkennen und Fragen stellen, statt sie im Voraus zu beantworten.

Formelles
Bei der Arbeit mit und für geflüchtete Menschen gibt es keine zusätzlichen formellen Anforderungen.

Sonstiges
Viele Initiativen und Organisationen in der Geflüchtetenhilfe sind noch immer dabei, Strukturen aufzubauen und Routinen in ihre Arbeit zu bringen. Viele Faktoren stellen alle in der Geflüchtetenhilfe Engagierten und ihre Arbeit fast täglich vor neue Herausforderung: Schwankende Flüchtlingszahlen, Gesetzesänderungen und Veränderungen in bürokratischen Abläufen, Schließungen und Neueröffnungen von (Not-)Unterkünften und allem voran natürlich die ganz individuellen Bedürfnisse der betroffenen Menschen selbst.  Es kann also sein, dass nicht alles immer nach „Plan“ läuft und dein Freiwilligeneinsatz vielleicht etwas anders verläuft, als du ihn die vorgestellt hast oder sogar spontan – auch erst, wenn du vor Ort bist – abgesagt werden muss. Bitte habe in diesem Fall Verständnis und sei nicht zu enttäuscht – an einem anderen Tag wird deine Hilfe ganz sicher wieder gebraucht!

PROJEKTE MIT OBDACHLOSEN MENSCHEN

Allgemeines

Bei der Arbeit mit Obdachlosen wirst du auf Menschen mit vielen verschiedenen Hintergründen treffen. Es gibt nicht „den Obdachlosen“ und entsprechend auch nicht „die Reaktion“. Sabrina Ingerl von der Berliner Obdachlosenhilfe hat folgendende Tipps für euch „Am wichtigsten im Umgang mit obdachlosen Menschen ist, dass ihr euch ihnen gegenüber ganz natürlich verhaltet. Übermäßiges Mitleid oder übertriebene Freundlichkeit sind eher unangebracht. Unterhaltet euch einfach ganz normal. Manchmal kommen die Menschen im Gespräch sehr nah oder wollen euch anfassen. Ist euch das unangenehm, reicht es meistens, einfach einen Schritt zurück zu gehen oder dann die Person nett darauf hinzuweisen.

Geht ihr mit den Menschen Körperkontakt ein, was grundsätzlich völlig in Ordnung ist, solltet ihr euch trotzdem eines gewissen Infektionsrisikos mit Krankheiten wie Krätze oder Tuberkulose bewusst sein. Also am besten einmal mehr die Hände desinfizieren oder Handschuhe tragen.

Oft haben Menschen, die auf der Straße leben, etwas rauere Umgangsformen, als ihr es vielleicht bei euren Freunden gewohnt seid. Beleidigungen und Undankbarkeit kommen schon mal vor. Lasst euch aber dadurch nicht verunsichern und nehmt es nicht persönlich. Dennoch könnt ihr der Person aber zeigen, wenn ihr ihr Verhalten nicht okay findet. Gibt es Streit, könnt ihr zunächst versuchen deeskalierend zu wirken, indem ihr gut zuredet oder sie von der Situation ablenkt. Meistens vertragen sie sich aber von alleine wieder. Kommt es zu Handgreiflichkeiten, geht auf keinen Fall dazwischen. Eskaliert die Situation komplett, entfernt euch einfach. Solche Situationen kommen aber so gut wie nie vor. Vor allem werdet ihr bei der Arbeit mit obdachlosen Menschen sehr interessante und manchmal auch extrem tiefgehende Gespräche führen. Eine Erfahrung, die von uns keiner mehr missen will.”

Formelles

Bei der Arbeit mit obdachlosen Menschen gibt es keine formellen Anforderungen.


PROJEKTE MIT TIEREN

Allgemeines
Alle Einsatzmöglichkeiten mit Tieren sind bei uns besonders beliebt – in den Vorstellungen vieler Freiwilligen wird hier den ganzen Tag mit den Zwei- und Vierbeinern gekuschelt. Tatsächlich ist es vor Ort aber nicht immer möglich, direkt mit Tieren in Kontakt zu kommen, weil hierfür z.B. eine Ausbildung zum Tierpfleger nötig ist. Grund dafür ist, dass in Tierheimen und in Tierpflegestationen häufig auch traumatisierte Tiere leben, die einen besonderen Umgang brauchen. Wenn du also selbst einen Hund hast, reicht das leider nicht aus, das Verhalten der Hunde im Tierheim richtig einschätzen zu können.
Tierpflegeeinrichtungen brauchen deine Hilfe aber häufig an anderer Stelle, beispielsweise bei der Säuberung von Ställen oder der Pflege des Geländes. Damit leistest du einen wichtigen Beitrag dafür, dass sich qualifizierte Fachkräfte noch intensiver der Pflege ihrer Tiere widmen können. Und trotzdem gibt es meistens die Gelegenheit, zumindest einmal kurz ein paar Streicheleinheiten zu verteilen 🙂

Formelles
Die Arbeit mit Tieren erfordert häufig eine spezielle Ausbildung (siehe Allgemeines).

Sonstiges
Lies dir die Projektbeschreibungen bitte gut durch, um dich über die Anforderungen und die genaue Tätigkeit zu informieren und Enttäuschungen zu vermeiden, falls du nicht in direkten Kontakt mit den Tieren kommst.